Blumengeschmückte Städte und Dörfer - 1 Blumen
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ALTKIRCH
Altkirch, auf einem Felsvorsprung über der Ill, Hauptstadt des Sundgaus, vereint rund um das Rathaus schöne Häuser aus dem 16. und 17. Jahrhundert.
Sein Museum bietet einen kompletten Überblick über die Kultur des Sungaus, von den Volkstraditionen zu den berühmten Malern und Poeten der Region.
Sie hat 5 500 Einwohner während sie schläft, sobald jedoch der Tag erwacht, geht sie regelmäßig auf 15 500 Personen über (4 500 Personen arbeiten dort, 3 000 studieren, 3 000 lassen sich dort heilen, 5 000 verteilen sich zwischen den Geschäften, Ämtern, Kultur-, Sport- und Unterhaltungsangeboten.
Die Stadt ist ein belebtes Geschäftszentrum (etwa hundert Geschäfte), das es versteht, seine Gäste gebührend zu empfangen.
Eine belebte Stadt
120 Kultur- und Sportereignisse werden durchschnittlich das ganze Jahr über angeboten. Das Centre Rhénan d'Art Contemporain, belebter Raum wo man bevorzugte Verbindungen mit Künstlern knüpfen kann, bietet Ausstellungen, Vernissagen, Finissagen, Workshops für Kinder usw...
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DANNEMARIE
Dannemarie befindet sich am Knotenpunkt des Herrenwegs, ein Weg der dem rechten Flussufer der Largue entlang führt, und des Lenzwegs, anderer alter Weg der den Zufluss des Ills transversal überschneitet. Es könnte sich um eine Verlängerung der Römerwege handeln, die zu Beginn der christlichen Zeitrechnung neu angelegt wurden.
Dannemarie konnte bemerkenswerte Häuser und Gebäude wie z.B. das Rathaus erhalten.
Am Weiler « Bruel » befindet sich in einem herrlichen Naturrahmen das « Lattloch », ein schöner, 4,75 ha großer Gemeindeweiher. Er wird durch zahlreiche Quellen gespeist und ist sehr fischreich: große Karpfen, Hechte, Sander, Barsche, Forellen, Flusskrebse usw.?
Der Fluss « Largue » durchquert das Gemeindegebiet vom Süden nach Norden, bevor er in Wolfersdorf unter dem Rhein-Rhone-Kanal, unter dem berühmten Gewölbe der 1834 erbauten Kanalbrücke durch geht.
Dieser Fluss und seine Ufer bilden ein bevorzugtes Naturgebiet für zahlreiche Vogelarten. Der Eisvogel, großer Liebhaber von Elritzen, ist zweifellos der bekannteste davon. Im Frühling kann man den Brachvogel beobachten.
Zwei Radwege ermöglichen es, eine geschützte Umwelt zu entdecken.
Einer von ihnen läuft der Spur des ehemaligen Schienenwegs Dannemarie-Pfetterhouse entlang, der andere ermöglicht es, dem Rhein-Rhone-Kanal entlang Mülhausen zu erreichen.
Am Beginn dieser zweiten Strecke entdeckt der Wanderer einen kleinen Kanalhafen "relais nautique" in einem wunderbaren Naturrahmen und wenn man Richtung Valdieu hinauf geht, eine sehr beeindruckende Schleusentreppe bis zur Wasserscheide.
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ELBACH
Mit seiner Lage im Westen von Dannemarie, von Wäldern umgeben, besitzt Elbach einen ländlichen Charakter mit typischen Häusern des Sundgaus, die am Durchgang eines alten Römerwegs und auf Überresten eines vorgeschichtlichen Lagers errichtet sind.
Elbach gehörte bis zum Westfälischen Friedensvertrag zur Grafschaft Ferrette, Lehnsherrschaft von Thann, Vogtei von Traubach.
Aus spiritueller Sicht ist die Pfarrgemeinde seit jeher eine Zweigstelle von Dannemarie. Die 1770 erbaute Kapelle ehrt die zwei Schutzheiligen des Dorfes: Den Hl. Petrus und den Hl. Paulus. Im Inneren ist die Barockskulptur des St. Petrus zu bewundern, hingegen wurde die Statue des Hl. Paulus nach einem Diebstahl durch eine Kopie ersetzt.
Die Elbacher bemühen sich, die Lebensqualität dieser kleinen Ecke des Sundgaus beizubehalten. So wird jedes Jahr die gesamte Bevölkerung am Blumenschmuck der Gemeinde beteiligt. Die schönste Belohnung war für die Gemeinde die Verleihung des zwei Jahre gültigen, departementalen Preises der blumengeschmückten Städte und Dörfer in der Kategorie mit weniger als 300 Einwohnern.
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FISLIS
Fislis, dieses kleine Dorf am Ufer des Ills begeistert die Spaziergänger. Gleich hinter den typischen, blumengeschmückten Häusern befinden sich die 400 Jahre alte Mühle und die Kirche mit ihrem Barockmobiliar, die es wert sind, sich hier einige Momente zu verweilen. |
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FRIESEN
Friesen konnte etwa fünfzig Fachwerkhäuser erhalten, deren Bau über 5 Jahrhunderte hinweg zwischen 1497 und 1878 erfolgte. Der Bauernhof in Blockbauweise von 1497-1500 befindet sich im Dorfzentrum (49 rue Principale) und stellt, durch Dendrochronologie begutachtet, das älteste Bauernhaus des Elsass dar.
Das Erbe wird von freiwilligen Helfern aufgewertet, die einen « Führer zur Besichtigung der alten Häuser von Friesen » herausgegeben haben, der im Gemeindeamt erhältlich ist (Preis 2 Euro).
Der Ort hat eine alte Blumenschmucktradition und organisiert seit 1963 einen jährlichen Wettbewerb der blumengeschmückten Häuser. Der Gemeinde Friesen wurden zahlreiche departementale Preise verliehen.
An der Ortsausfahrt Richtung Largitzen, rechts am Römerweg Römerstraße von Mandeure nach Kembs befindet sich die, durch Grabungen entdeckte, bedeutende römische Siedlung « Larga ». Ganz in ihrer Nähe eintdeckt man einen Tumulus, « Goldiberg » (goldener Berg) genannt, mit welchem die Legende eines vergrabenen Schatzes verbunden ist.
Zum ersten Mal wurde die Kirche in einer Urkunde aus dem Jahr 1284 erwähnt, als Otto Kappeler den Rittern von Saint Jean de Mulhouse das Schutzherrschaftsrecht des Kultortes anbietet. Das Gebäude, genauso wie der Ort, wird nach dem Dreißigjährigen Krieg wieder aufgebaut. Damals versammelt die Mutterkirche in ihrer Kirchengemeinde die Orte Uebertsrass, Niederlargitzen und die Hälfte von Hindlingen sowie die Pilgerstätte Notre Dame du Grünenwald. Das Schiff des Gebäudes stammt aus 1771. Die Kirche ist dem Hl. Petrus und dem Hl. Paulus gewidmet.
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HENFLINGEN
HENFLINGEN ist ein winziger Marktflecken, das am Hang eines niederen Berges liegt, an dessen Fuss gemächlich die Ill vorbei zieht.
Auch wenn sie kein religiöses Bauwerk besaß, war die Gemeinde stolz darauf, eine Glocke zu besitzen, die am 30. März 1924 getauft wurde. Sie gehörte zu einer Einheit von sechs Glocken (die fünf anderen sind in GRENTZINGEN). Diese Glocke befindet sich in einem kleinen Glockenturm, der das heutige Gemeindeamt überragt. |
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HIRSINGUE
Die Gemeinde HIRSINGUE, Kreisstadt des Kantons, befindet sich im Süden von ALTKIRCH, am Zusammenfluss des Ills und des Feldbachs und zählt 2 057 Einwohner.
Der Ort bietet dank der heimischen Vereine, dem Kultur- und Sportzentrum des Ober-Sundgaus, der Stiftung Allimann usw. ein großes Freizeit- und Unterhaltungsangebot.
Ihr historisches Erbe
Das Gemeindeamt mit seinen Arkaden wurde 1840 auf dem Grund der alten Kapelle St-Nicolas erbaut.
Das Verwaltungszentrum (oder ehemalige Gericht)
1792 wird Hirsingue zur Kreisstadt des Kantons und zum Sitz des Friedensrichters. Dieses Gebäude beherbergte mehrere juristische Dienststellen sowie das Kataster- und Grundbuchamt. In weiterer Folge diente es als Krankenhaus, Hauptquartier im 2. Weltkrieg und als allgemeine Mittelschule. 1986 wird es in ein Verwaltungszentrum umgewandelt, in welchem das Finanzamt, die Post, eine Notarkanzlei, ein Landvermesser und Wohnungen eingerichtet werden.
Die Synagoge, in 1911-1912 von der jüdischen Gemeinschaft von Hirsingue errichtet. Das Gebäude wurde am Ende des 20. Jahrhunderts verkauft und in Wohnungen umgebaut.
Die Burg Montjoie, das Kapuzinerkloster, das Dorfhüs, die Kapelle und viele andere Bauwerke erinnern an die Geschichte von HIRSINGUE. |
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ILLFURTH
Dieses kleine Städchen und Sitz der Communauté de Communes (kommunaler Zweckverband) befindet sich am Zusammenfluss der Ill und der Largue.
Die vom Rhein-Rhone-Kanal durchquerte Gemeinde bildet eines der Eingangstore des Sundgaus, 10 km von Mülhausen entfernt. |
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 Luftbild ILLFURTH Foto : Robert STANTINA |
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Illfurth ist ebenfalls eine Hochburg der Geschichte, seit der Jungsteinzeit ununterbrochen besetzt, hat sich hier ein bedeutendes keltisches Bevölkerungszentrum entwickelt (Britzgyberg).
Heute verbindet Illfurth wirtschaftliche Dynamik und Umweltschutz. Geschäfte, Firmen, Dienstleistungen, Kultur- und Sportvereine wirken hier zum größten Wohlbefinden seiner Bevölkerung zusammen. |
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